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"City of Bones" von Cassandra Clare

Preis: 17,95€ (Ist auch broschiert erschienen)
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Seitenanzahl: 512 Seiten
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Als Clary zu ihrem Geburtstag in einem Club auf drei seltsame Personen trifft, die überrascht zu sein scheinen, dass sie sie überhaupt sehen kann, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie erfährt von Schattenjägern und Dämonen und was ihre Mutter ihr Leben vor Clary verschwieg. Besonders Jace Wayland, ein junger Schattenjäger hat es ihr angetan und bald schon ist sie mitten im Geschehen in der Welt der Mythen und Legenden.
 

»Ich weiss, was das Wort bedeutet«, fauchte Clary. »Nein, tust du nicht, du denkst es bloss. Die Magie ist eine dunkle, elementare Naturgewalt, nicht nur ein Haufen funkelnder Zauberstäbe, glitzernder Kristallkugeln oder sprechende Goldfische...« »Ich habe nie behauptet, dass sprechende Goldfische...« Jace unterbrach sie mit einer abschätzigen Handbewegung. »Wenn man einen Zitteraal als Gummiente bezeichnet, macht ihn das noch lange nicht zur Gummiente. Und möge Gott dem armen Kerl beistehen, der beschliesst, so ein Entchen mit in die Wanne zu nehmen.« »Du redest dummes Zeug«, bemerkte Clary. »Das tue ich nicht«, erwiderte Jace würdevoll. »Doch, das tust du«
"City of Bones" ist die Art von Buch, die man immer und immer wieder lesen kann. Wer könnte jemals genug von diesen Büchern bekommen? Cassandra Clare ist eine der Autorinnen, die Fantasy und Humor perfekt miteinander verbinden können. Bereits im ersten Kapitel erfährt man davon, dass irgendetwas nicht ganz richtig vor sich geht. Drei bewaffnete Teenager, die jemanden umbringen, dessen Leiche sich in Luft auflöst? Bereits das erschien Clary seltsam und als dann ihre Mutter entführt wurde und jemand die Wohnung völlig verwüstete, befand sie sich bereits mittendrin. Jace Wayland führt sie in die Welt der Schattenjäger ein und Clary erfährt, dass sie selbst möglicherweise mehr ist, als sie dachte. Cassandra Clare schafft es von der ersten Seite an, den Leser an ihre Geschichte zu fesseln, bringt immer wieder ein paar Witze und fasziniert mit ihrem packenden Schreibstil. Selten las ich ein Buch, dass einen trotz personalen Erzählers so sehr mit der Protagonistin mitfühlen ließ. Man fühlte sich wie in ihrem Kopf und sehr oft vergaß ich, dass dieses Buch eigentlich von Cassandra Clare geschrieben worden war und nicht von Clary Fray.

Das Ganze dreht sich im Gegensatz zu den Nachfolgern nur um einen Haupthandlungsstrang und dieser wird aus Clarys Sicht erzählt. Es kommt nur selten vor, dass die Person gewechselt wird und wenn, jeweils nur für ein Kapitel.
 Clary ist ein gewöhnliches Mädchen mit einer künstlichen Ader, die die durchschnittlichste Mutter überhaupt hat. Jedenfalls denkt sie das, bis sie von der Vergangenheit ihrer Mutter erfährt und somit auch von ihrer eigenen. Sie wird mit unglaublich vielen Informationen auf einmal konfrontiert und hält dem Stand, was mir zeigte, was für eine starke Person sie ist. Vor allem nahm sie es mit dem schlagfertigen Jace - dem Frauenschwarm aller Frauenschwärme - auf, was sich selbst seine eigene "Familie" oft nicht traute.

Cassandra Clare versah jeden ihrer Charaktere mit deutlichen Konturen. Man konnte sie klar voneinander unterscheiden und jeder einzelne wies bestimme Charakterzüge auf, was zeigt, dass sie sich ernsthaft mit diesen Personen beschäftigte und jede hervorheben wollte. Besonders Jace wuchs mit da mit seiner arroganten und gleichzeitig witzigen Art ans Herz und auch für Simon konnte ich mich nach dem zweiten Lesen bereits im 1. Band begeistern.

Die Spannung ist ständig da, es gibt keine Stelle, an der ich das Buch gerne vor Langeweile beiseite gelegt hätte, denn Cassandra Clare ist auf jeden Fall keine Autorin, die einen langweilt. Viel mehr hält sie einen hellwach und lässt Nächte durchlesen.

Die unterschiedlichen Fantasy-Elemente, die mit eingebracht wurden, gefielen mir sehr gut. Vor allem wurden sie gut miteinander verbunden. Es wird ein wenig über die Vergangenheit der Schattenjäger erzählt und nach und nach erfährt Clary immer mehr über ihre Mutter und was sie mit dem Bösewicht Valentin zu tun hat. Es wird zwischen Schattenwesen (Vampiren, Werwölfen, Hexenmeistern), Dämonen und Schattenjäger bzw. Nephilim unterschieden und jede einzelne Art weist ihre Fähigkeiten auf. Obwohl ich für gewöhnlich kein großer Urban-Fantasy Fan bin, konnte ich mich für diese eingebrachten Elemente sehr begeistern.

Fazit: "City of Bones" ist es immer wieder wert, gelesen zu werden, da es Fantasy und Humor in einem bietet, die Spannung hält und wunderbar herausgearbeitete Figuren enthält.

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5 Responses to "City of Bones" von Cassandra Clare

  1. Da geb ich dir vollkommen Recht *.*

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  2. Mir hat das Buch auch gefallen, bis auf das Ende(Jace & Clary sind...)

    Ich hoffe du weiß was ich meine, weil ich will nicht spoilern.

    GLG Chrisy

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  3. Ja, das Ende hat mir auch nicht so gut gefallen. Ich wollte einfach sofort wissen, wie es weitergeht :)

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  4. Also ich wollte nach dem Ende einfach das Buch in die Ecke pfeffern!!! War total sauer und konnte es nicht fassen, das es so ist wie sie es geschrieben hatte... Ich musste sofort weiterlesen, ist irgendwie ein Zwang bei der Reihe gewesen ^^

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  5. Hallo! :)

    Habe gerade deinen Blog gefunden und natürlich die Rezi zu COB.
    Ein Buch auf das ich erst jetzt gekommen bin - leider :3
    Es ist wirklich toll und auch wenn es eine deiner alten Rezis ist kann ich dir nur zustimmen. :)

    LG Nina

    Mein Bücherblog / Mein Filmblog

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