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Drei kleine Gedichte


Wasser an die Brücken trifft,
alles mit sich zieht.
Meine Liebe, verweile doch,
nur das Wasser die Brücken bricht.

Wasser an die Brücken trifft,
ein dunkles Ohmen, immer bereit,
du musst hier bleiben, mich weiter lieben,
ich habe all den Schmerz so leid.

Wasser an die Brücken trifft,
still und unaufhaltbar,
kann es fühlen, leise Winde,
brausen durch mein Haar.
(Tja, dazu fällt mir leider nicht so richtig ein passender Name ein)

Die Belladonna

Ein gefährliches Geheimnis,
mein Vertrauen nimmt,
eine zarte Freesie den Berg erklimmt.

Sie kann auch anders,
die gelbe Lilie eine Lüge erkennt,
Das Mädchen,
Belladonna, man sie auch nennt

Greif die Seerose,
halt sie auf!
Hortensie, ich es nicht verhindern kann,
Das Mädchen, sie klettert stets herauf.

Was können wir tun?
Was ich bloß denk …
Die Iris verblüht,
ich dir eine Fuchsie schenk.

Verzweiflung

Im Winde der Angst,
sich kein Blättchen regen will,
wo das Mädchen weint,
sich nichts mehr regt,
alles ist still.

Im Feuer des Zorns,
das Wasser gefriert,
wo sie keinen Halt mehr findet
und ihren Willen verliert.

Im Zweifel des Lebens,
der Tod schnell naht,
wo sie ihre Lieben ließ,
die Göttin um Hilfe bat.

Alle geschrieben von mir

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3 Responses to Drei kleine Gedichte

  1. Muss ich etwas dazu sagen? Nein, oder? Du weißt genau, was ich sagen würde ...

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  2. Weißt Du, ich finde besonders das Dritte wundervoll. Ich meine, alle sind wirklich toll, aber mich als selbst auch leidenschaftliche Dichterin [kein Kommentar an dieser Stelle bitte :D], spricht das am meisten an. *Hut ab*

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