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Bodyfinder- das Echo der Toten



Autorin: Kimberly Derting
Seitenanzahl: 343
Verlag: Coppenrath
Preis: 16,95€
Kaufen? : Bodyfinder- das Echo der Toten



Die 16-jährige Violet kann tote Menschen anhand von Echos aufzuspüren, die diese im Diesseits zurücklassen. Violet hört, riecht und fühlt diese Echos. Für sie ist diese Gabe weniger ein Geschenk als ein beunruhigendes Ärgernis. Als dann jedoch ein Serienkiller die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt, und dem Killer immer mehr Mädchen zum Opfer fallen, wird Violet bewusst, dass sie die Einzige ist, die ihn aufhalten kann. Mithilfe ihres besten Freundes Jay nimmt sie seine Spur auf. Doch dann verlieren sich Violet und Jay in den zwischen ihnen aufkeimenden romantischen Gefühlen und sie merken nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen sind ... bis Violet selbst zu seiner Beute wird.

Ein Kranz schillernder Farben leuchtete im See auf, fing sich zwischen den Gräsern und drang durch die Wasseroberfläche zu Violet hinauf. Sie spürte das strahlende Licht wie ein pulsierendes Echo unter ihrer Haut vibrieren. Es hallte in ihren Adern wieder und strömte heiß durch ihren Körper. Es war stark, stärker, als sie es jemals zuvor wahrgenommen hatte. Das konnte nur eines bedeuten. Da unten war etwas Totes.

Was mir bei diesem Buch sofort auffiel, war, dass die Schrift wirklich riesig ist und dass bei 343 Seiten nicht wirklich viel stehen kann, aber da täuschte ich mich, denn Kimberly Derting verzichtete auf lange Erklärungen und Beschreibungen und man fliegt förmlich über die Seiten hinweg und schon ist man damit durch.

Die Handlung war relativ simpel und man kam direkt hinein. Violets Art gefiel mir auf Anhieb, und dass sie so in ihren besten Freund verliebt war, noch mehr. Die Mordfälle waren etwas, dass dem Buch Spannung verlieh und es nicht zur reinen Liebesgeschichte machte, was langweilig gewesen wäre.
  Hauptsächlich wurde es aus der Sicht von Violet geschrieben, jedoch gab es auch Kapitel aus der Sicht des Mörders, die ich persönlich besonders mochte, denn man erfuhr, wie der Mörder dachte, aber nicht, wer er war und weshalb er das genau tat. Nur aus Mordslust?

Die Charaktere hatten eine erfrischende Art. Die Existenz von Violets Freundinnen sorgte dafür, dass Violets Verhalten nicht als zurückhaltend abgestuft wurde, denn dann hätte sie schließlich keine Freunde gehabt.
  Der Zwischenfall mit "Alt-Jay" und "Neu-Jay" sprich, Grady und Jay brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Einem war sofort klar, dass Jay ziemlich eifersüchtig war und Violet auch auf Lissy, die mit Jay zum Schulball gehen sollte. Dass Violet und Jay so lange nur Freunde gewesen waren, wunderte mich nicht, schließlich wussten sie beide nicht wirklich, was der andere von einem hielt.

Das Cover zog mich in seinen Bann. Es passte perfekt zu Violet und ihrer Gabe, die Echos der Toten zu hören. Als ich es das erste Mal gesehen habe, dachte ich, dass hinter dem orangenen Schleier jemand steht. Vielleicht der Mörder? Oder Violet? Es stellte sich allerdings lediglich als Schatten heraus.

Leider gibt es auch etwas nicht so Schönes an diesem Buch. Mir fielen einige Rechtschreibfehler auf, bei denen sich die Buchstaben offensichtlich verirrt hatten. Und auch wenn ich manchmal nicht so begeistert von Violets Entscheidungen war, klebte ich doch förmlcih an den Seiten und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin fliegt man über die Seiten und ist damit im Nu fertig. Auf jeden Fall empfehlenswert!

5 von 5 Punkten

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Coppenrath Verlag, für die Bereitstellung dieses Leseexemplars!

2 Responses to Bodyfinder- das Echo der Toten

  1. Ich hab dem Buch auch 5 Punkte gegeben, liebe es! :) Schöne Rezension. :)

    LG Lydia :)

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