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Sternenfeuer- Gefährliche Lügen

Autor: Amy Kathleen Ryan
Verlag: PAN
Preis: 16,99€
Seitenanzahl: 432
Kaufen? : Sternenfeuer- Gefährliche Lügen


Das mächtige Sternenschiff Empyrean ist auf dem Weg zu einem weit entfernten Planeten. Zu den ersten Kindern, die auf der langen Reise geboren wurden, gehört die 15-jährige Waverly. Alle erwarten von ihr, dass sie bald ihren Freund Kieran heiratet, um selbst Kinder zu bekommen und so das Überleben der Menschheit zu sichern. Aber ist Waverly wirklich schon bereit, diesen entscheidenden Schritt zu gehen?
Das friedliche Leben endet dramatisch, als wie aus dem Nichts das Schwesterschiff der Empyrean auftaucht – und angreift!
Alle Mädchen werden entführt und finden sich in einer Welt wieder, der nichts ist, wie es scheint. Waverly muss alles daransetzen, zu entkommen und zu Kieran zurückzukehren, der Lichtjahre entfernt um sein Überleben kämpft …

"Was?"
"Du bist genau wie sie!"
"Wie wer?"
"Wie Anne Mather!"
"Wer?" Er war sich nicht sicher, woher er den Namen kannte. Er hörte sich vertraut an.

Waverly und Kieran könnten für immer glücklich sein. Doch dann werden sie getrennt. Waverly wird von der New Horizon entführt, die genau wie die Empyerean - auf der Kieran und Waverly Zuhause sind - auf dem Weg nach New Earth ist. Die Menschen auf der alten Erde haben ihre Hoffnung aufgegeben. Sie alle sind am verhungern. Doch auch im großen, weiten All geht es nicht friedlich zu. Die Besatzung der New Horizon ist nicht mehr fruchtbar, und wenn sie nicht bald Nachwuchs bekommen, wird die Chance der Besatzung der New Horizon, jemals einen Fuß auf New Earth setzen zu können, ziemlich gering. Also entführen sie die Mädchen der Empyrean, die ihnen eine Zukunft geben sollen und alles andere als unfruchtbar sind.
  Doch wer hat sie um Erlaubnis gebeten? Niemand.

Hier wurde man förmlich in die Geschichte hineinkatapultiert. Zu Anfang erschien Vieles missverständlich und ich hatte Schwierigkeiten damit, in die Handlung reinzukommen. Und dann war Waverly bereits weg, was mich unglaublich verwirrte. Die Autorin erklärte nicht genau, was in einem bestimmten Moment geschah. Sie verwendete Begriffe, unter denen sich sicherlich nicht jeder etwas vorstellen kann. Für mich direkt ein Minuspunkt für dieses Buch.

Die Charaktere wirkten furchtbar gefühlskalt auf mich. Besonders Waverly. Sie konnte ich direkt nicht leiden. Es schien, als könnte sie keinerlei Zuneigung dulden und wies ihre Pflegemutter Amanda regelrecht ab, obwohl diese meiner Meinung nach nie etwas Falsches getan hatte. Außerdem wirkte es extrem unrealistisch auf mich, dass sie bereits nach wenigen Tagen eine Person umbringen wollte. Welche, werde ich jetzt nicht sagen. Doch auch ihre Handlungen kommen für eine 15-Jährige ungläubig rüber. Und dann war da noch Seth, der ziemlich gehässig und voller Wut rüberkam, was er anscheinend auch war. Er behandelte Kieran furchtbar und ich wäre beinahe explodiert, bei dem, was er immer wieder sagte. In dem Moment hatte ich wahren Mitleid mit Kieran.

Ich finde es bei Büchern immer schrecklich, wenn jemand so furchbar verletzt/geschwächt ist, dass er sich kaum hinstellen kann und trotzdem ständig weitergeschlagen wird. Denn dann kann man sich darauf einstellen, dass derjenige in den nächsten paar Wochen/Monaten wehrlos sein wird und das macht ein Buch für mich sehr langweilig. Amy Kathleen Ryan hätte sich ruhig einige von Waverlys Wunden im Laufe des Buches sparen können.

Für mich war dieses Buch zu sehr mit Hass gefüllt. Mir fehlte die Abwechslung. Ein paar mehr süße, ruhige oder entspannte Szenen, als die ganze Zeit dieses hektische, wütende, ängstliche Zeugs, dass für mich nicht dazu beitrug, dass ich gefesselt war.
  Aber sicherlich gibt es auch positive Aspekte an diesem Buch. Die Idee im Ganzen ist sicherlich nicht neu - es ist halt ein Science Fiction Roman -, aber der Aufbau der beiden Schwesternschiffe. Die Autorin hatte sich Gedanken gemacht, wie es dort zugehen könnte, wie die Beziehungen der Besatzung zueinander waren und was auf so einem Schiff aufeinmal wichtig und wurde und was bereits vergessen war.

Ja, hier hat mich definitiv nicht alles enttäuscht. Ganz überzeugen konnte mich dieses Buch nicht, aber an Menschen Stellen gab auch ich mich zufrieden mit dem,. was passierte. Mir gefielen zum Beispiel die Kapitel, die auf der Empyrean spielten, besser, als die, die auf der New Horizon abspielten. So hätte man das Buch genau genommen auch in zwei Bücher einteilen können. Es ist gut, dass die Autorin das nicht gemacht hat.

Fazit: Ein wenig schwach umgesetzt. Ich hatte mehr hiervon erwartet. Es ist sicherlich ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch gewesen, aber mehr auch nicht. Ich würde es zu den Büchern zählen, die mir so mittelmäßig gefallen haben, denn schlecht war dieses Buch ganz sicher nicht. Dafür war der Schreibstil der Autorin zu genial und auch die kleinen Nebensächlichkeiten, auf die man während des Lesens nicht unbedingt achtet.
  Lasst euch von meiner Meinung zum Buch auf keinen Fall abschrecken, es zu lesen, denn ich denke, ihr solltet euch eure Meinung hierzu selbst bilden, denn es gab genug Leser, denen dieses Buch sehr gut gefallen hat. Vielleicht bin ich einfach nur eine Ausnahme und komme mit Science Fiction Romanen generell nicht so gut klar.





 2, 5 von 5 Hühnern

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