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Rosendorn

Autor: Jenna Black
Seitenanzahl: 400 Seiten
Verlag: PAN
Preis: 14,99€
Kaufen? : Rosendorn


Dana hat es satt, bei ihrer Mutter zu leben, die ihr ständig nur Probleme bereitet. Seit Dana denken kann, ist sie Alkoholikerin und hat Dana bereits oft genug blamiert. Dana beschließt, abzuhauen, zu ihrem Vater, der im zauberhaften Avalon lebt. Der einzige Ort, wo sich Menschen- und Feenwelt überschneidet. Dana dachte, sie könnte dort endlich wieder das Kind sein, dass sie bei ihrer Mutter nie hatte sein können, doch da täuschte sie sich. Plötzlich scheint sie großes Aufsehen zu erregen, was auch den Königinnen von Faerie nicht entgangen ist. Und sie sehen Dana als Bedrohung.

"Warum findest du das so schwer zu glauben?"
"Tja, äh ... du bist ... äh, älter als ich. Und, äh ..." Oh Gott, lass mich sterben. Ich wollte diese Unterhaltung nicht führen, und ich wollte mich auch ganz sicher nicht so zum Idioten machen. Aber mein Verstand schien sich noch nicht von dem letzten Aussetzer erholt zu haben, und ich konnte offenbar keinen zusammenhängenden Satz hervorbringen.

"Rosendorn" beginnt mit einem Konzert bei dem Dana auftritt, zu dem ihre Mutter sturzbetrunken undtorkelnd zu spät kommt und Dana praktisch vollkommen blamiert.
  Schließlich haut Dana von Zuhause ab, weil sie von alledem genug hat und glaubt, dass es ihr bei ihrem Vater besser ergehen wird. Doch da hat sie sich wohl getäuscht.
Wunderbar selbstironisch bemitleidet sie sich selbst und denkt, es kann ja gar nicht mehr schlimmer kommen. Allerdings liegt sie selbst da falsch. Jenna Black denkt sich immer wieder neue Ereignisse aus, die Dana treffen könnten. Herrlich abwechselungsreich und witzig. Besonders Danas Selbstgespräche brachten mich zum Schmunzeln.

Von Zeit zu Zeit lernt Dana neue Leute kennen, droht welche zu verlieren und fühlt sich von Anderen wiederum betrogen. Ich fand jedoch, dass sie all das relativ locker hingenommen hat, selbst wenn sie furchtbar Angst hatte oder bedroht wurde. Jeder andere Mensch wäre wahrscheinlich zusammengebrochen, aber Dana muss selbst mit ansehen, wie ein "Freund" von ihr beinahe umgebracht wird, und verkraftet das.
  Ich denke, nur weil Dana auf den ersten Blick wie ein ganz normales 16-jähriges Mädchen wirkt, ist sie dennoch eine sehr starke Persönlichkeit, die wie gesagt Vieles miterleben muss. Bald schon fühlt sie sich bei ihrem Vater wie eine Gefangene und jeder scheint es auf sie abgesehen zu haben, auch wenn jeder von ihnen andere Ziele verfolgt.
  Zum Beispiel sehen die beiden Königinnen Faeries eine Bedrohung in ihr. Denn Dana ist ein Faeriewalker und kann somit Menschen nach Faerie bringen, aber auch Feen aus Avalon in die Menschenwelt bringen. Es gibt eine Menge Leute, die sich einen Nutzen durch ihre Kräfte machen wollen.

Danas Kamee, die sie von ihrem Vater geschenkt bekommen hat, wird warm, fast schon heiß, wenn in Danas Nähe jemand Magie anwendet. So kann sie zum Beispiel sich selbst schützen, aber auch andere "retten".
  Feen beherrschen die Magie, auch wenn sie bestimmte Spezialgebiete schwer erlernen müssen. Dana lernt Ethan, einen verdammt gutaussehenden Feenjungen, kennen, der die Magie besonders gut beherrscht. Verschiedene Spezialgebiete. Er ist sozusagen ein kleines "Wunderkind". Ethans Schwester Kimber ist nicht so begabt in diesem Gebiet und benimmt sich Ethan gegenüber fast schon richtig gehässig. Doch Dana findet bald schon eine tolle Freundin in ihr. Aber wie immer wird sie enttäuscht. Von wem und wie müsst ihr selbst herausfinden.

Ich liebe Jenna Blacks Schreibstil. Das Buch ist in der Ich-Form aus Danas Sicht geschrieben und somit erfährt man immer ziemlich genau, was sie über etwas denkt. Sie bringt einen ständig zum Lachen und ich fragte mich, ob Danas Gefühle nicht einfach durch diese kleinen Witze abgedeckt wurden. Jeder hätte nach all diesen Ereignissen doch ein totales Wrack sein müssen!
  Die Kapitel sind ziemlich kurz gehalten. 28 Stück bei 400 Seiten, also betrug ein Kapitel durchschnittlich 14,28 Seiten, was nicht besonders viel ist. Black hätte zwei Kapitel genauso gut zu einem machen können, denn es war nicht jedes Mal direkt nötig, ein neues zu beginnen. Ich denke, ein Autor sollte sich jedes Mal Gedanken darüber machen, was er in dem jeweiligen Kapitel erreichen möchte.

Das Cover verstehe ich nicht ganz. Man sieht darauf Dana in einem roten Kleid, von dem rote Rosenblütenblätter abwehen, was nicht ganz verständlich ist. Denn im Buch steht eine rote Rose für den Winterhof und eine weiße Rose (wie Dana eine trägt) zum Sommerhof. Dana gehört zum Sommerhof, also hätte ihr Kleid genau genommen weiß sein müssen und nicht rot.
  Dennoch ist das Cover ein wahrer Eyecatcher und lädt zum Lesen ein.

Dass alle Feen so wunderschön und jung aussehen, störte mich ein wenig. Ethan erfüllte mal wieder alle Klischees zum perfekten Traumfreund und Danas Vater sah gerade mal ein paar Jährchen älter als sie aus. Dass Feen gut aussehen hätte ich ja noch durchgehen lassen können, aber dass Danas Vater ca. wie Mitte 20 aussah, war dann doch zu viel des Guten.

Fazit: Ein wirklich nettes, witziges Buch mit viel Charme und Ironie! Auf jeden Fall lesenswert, auch wenn mir ein gewisses Etwas fehlte und ich das "Perfekte" an den Feen zu übertrieben fand. Von meiner Seite aus eine neue Leseempfehlung.


 4,5 von 5 Hühnern

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4 Responses to Rosendorn

  1. Sehr schöne Rezi! :) Ich möchte das Buch eigentlich auch mal lesen und bin schon sehr gespannt darauf :D

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  2. :D Super schöne Rezi, auch wenn ich es bisschen ... naja ... nicht ganz so gut fand. <3333333333333333

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  3. Tolle Rezi :) Das Buch liegt schon auf meinem SuB und wartet darauf, gelesen zu werden :D

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  4. hey hey gleich nach deiner Rezi hab ichs schnell eingeschoben und bin gestern fertig gewesen :D

    LG, Ley
    Ach und dann auch schon die Rezi geschafft ;)
    http://book-and-shoppaholics.blogspot.de/2012/04/rosendorn.html

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