Suche

Something, Maybe

Autor: Elizabeth Scott
Seitenanzahl: 240
Preis: 7,60€
Verlag: Simon Pulse
Kaufen

In Hannahs Leben geht es drunter und drüber. Oder auch nicht. Sie geht zur Schule, arbeitet in Burger Town, ist in den unglaublich tollen Josh verknallt und hat die wohl peinlichste Mutter der Welt. Nicht zu vergessen ihr Vater Jackson, der mit einem Haufen Mädchen in seinem Schloss lebt und eine eigene Show hat. Hannahs Ziel besteht darin, Josh auf sich aufmerksam zu machen, aber es scheint eher so, als stünde da irgendetwas im Weg. Finn. Finn nervt, kann Josh nicht wirklich ausstehen und hat ein Auge auf Hannah geworfen seit ... nun ja, schon immer. Und plötzlich muss Hannah sich fragen, ob Josh wirklich so perfekt ist, wie sie dachte.


"I love this time of day," Josh says - talking to me, he's talking to me! - and I try to think of the right thing to say.  "I love you" sounds a little intense for the conversation."Can we make out?" sounds like something Jackson would say, and even if I am thinking it, I never want to sound like Jackson. Ever.  "Me too" is what I come up with.Brilliant, right?

Wie bei einem Elizabeth Scott Buch nicht anders zu erwarten, liebte ich es von der ersten Seite an. Das liegt nicht etwa daran, dass gleich am Anfang irgendwelche fesselnden/umwerfenden/spannenden Dinge passieren, nein, das hat schlichtweg damit zu tun, dass ich bereits wusste, dass dieses Buch mir gefallen würde. Scott legt in jedes ihrer Bücher einen unglaublichen Charme und Humor und das mag ich so sehr an diesen Büchern. "Something, Maybe" fängt damit an, dass Hannah den Lesern ihre Mutter vorstellt und erklärt, wie es dazu gekommen ist, dass ihre Arbeit darin besteht in Unterwäsche vor der Webcam zu sitzen und immer freundlich zu lächeln.

Hannah ist eine Hauptprotagonistin, die man sofort ins Herz schließt. In der Schule verhält sie sich unauffällig und klärt alles Nötige mit ihrer einzigen Freundin Teagan. Sie weiß nicht so recht, wie sie die Sache mit Josh angehen soll und plappert ständig unnötiges Zeug, wenn sie mit ihm redet und das ist ein Punkt, der sie gleich noch viel sympathischer macht. Sie arbeitet zusammen mit ihm und Finn bei Burger Town, um die Bestellungen vom Drive Trough entgegen zu nehmen.

Josh ist jemand, dem all die Dinge auf der Welt wichtig sind, die anderen Leuten zum Teil egal sind. Jedenfalls tun ihm all die hungernden Kinder leid, er interessiert sich für Politik und hat eine hübsche, dunkelhaarige Freundin, die sich ebenfalls um solche Sachen schert. Josh sieht gut aus, ist nett und in Hannahs Augen der perfekte Freund.

Finn hingegen geht Hannah auf die Nerven, obwohl sie viel mehr mit ihm gemeinsam hat. Wenn ihnen auf der Arbeit langweilig wird, spielen sie Dinge wie Tick Tack Toe oder teilen das Essen miteinander. Er versucht ihr weis zu machen, dass sie füreinander bestimmt sind, aber Hannah möchte davon gar nichts hören. Außerdem denkt er, dass wenn Josh sich wirklich um Dinge scherte, täte er auch etwas dafür und setzte sich dafür ein. Er denkt, dass Josh einfach nur jemand ist, der heraushängen lassen möchte, wie toll und gut er doch ist und dass Hannah es lediglich nicht bemerkt.

Hannah und ihre Mutter Candy haben eine vergleichsweise schwere Zeit hinter sich, als vor wenigen Jahren Candys Freund/Verlobter(?) José - Hannahs Stiefvater - starb, da dieser von beiden sehr geliebt wurde. Candy lebt von Hannahs Vater Jackson getrennt, weil Jackson jemand ist, der sich nun einmal nicht lange mit der gleichen Person aufhält. Im Buch spielt er eine relativ große Rolle, dazu werde ich mich allerdings nicht weiter äußern.

Dieses Buch hält eine gute Mischung aus Gefühlen parat. In erster Linie ist es wirklich witzig, wenn es dann aber zu José kommt, wird schon mal das eine oder andere Tränchen verdrückt, während man bei den Jackson-Stellen nur noch schreien möchte. Besonders die Szenen bei Burger Town konnten mich sehr begeistern, da man bereits vorher wusste, dass Scott hier wieder witzige Dialoge mit Finn, Hannah und Josh einfügt. Das Buch hält einige überraschende Momente bereit, mit denen der Leser so gar nicht gerechnet hat. Ich würde es nicht als reine Liebesgeschichte bezeichnen, selbst wenn auf dem Cover steht, dass sie das ist (ich zitiere Sarah Dessen: "The best love story I've read in ages.") Auf http://www.thecompulsivereader.blogspot.com/ gibt es eine Rezension, die dieses Buch so ziemlich genau beschreibt.

Fazit: Ein wirklich wundervolles Buch, gefüllt mit einer Portion Gefühle, Humor und auch Spannung, wozu eine witzige und sympathische Hauptprotagonistin beiträgt. Im Laufe der Zeit sollte es bei jedem auf der Wunschliste gelandet sein, da ich es wirklich nur weiterempfehlen kann!

2 Responses to Something, Maybe

  1. Das klingt nach einer schönen leichten Geschichte. Ich habe bisher noch nichts von der Autorin gelesen, aber das hier setze ich mir mal auf den Wunschzettel :-)

    AntwortenLöschen
  2. Huhu
    schöne Rezension :D das Buch hört sich gut an *-* ich finde de dein Blog echt schön :-D
    LG Anna

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar! Bitte nicht erschrecken, wenn ihr den Kommentar nicht sofort unter dem Post veröffentlicht seht. Aufgrund vieler Spamkommentare in letzter Zeit, müssen alle geschriebenen Kommentare erst von mir veröffentlicht werden. Innerhalb eines Tages dürfte er dann zu sehen sein.